Die Walcker-Orgel in der St. Paulikirche

Die sog. "Walcker-Orgel" ist das berühmteste Stück der Paulikirche.
1675 haben die Orgelbauer Peter Heinrich Varenholt und Andreas Schneider für die Paulikirche eine Orgel mit Springladen gebaut, die 22 Register hat. Das prachtvolle Gehäuse stammt von dem Bildhauer Paul Gladbach aus Rüthen.
Im Jahr 1895 ist durch die damals weltbekannte Firma Eberhard Fr. WALCKER aus Ludwigsburg in das alte Gehäuse ein völlig neues Werk im deutschromantischen Stil eingebaut worden. Die Orgel verfügt über drei Werke mit insgesamt 28 Registern.
1992-1994 wurde die Orgel von der Firma Hermann Eule/Bautzen grundlegend restauriert.

Disposition:

I. Manual. Hauptwerk C-f'''
Bourdon 16'
Prinzipal 8'
Gedeckt 8'
Viola da Gamba 8'
Hohlflöte 8'
Gemshorn 8'
Dolce 8'
Oktav 4'
Rohrflöte 4'
Oktave 2'
Mixtur 5fach 2 2/3'
Trompete 8'


II. Manual. Schwellwerk C-f'''
Geigenprincipal 8'
Lieblich gedeckt 8'
Salicional 8' (z.T. neu)
Concertflöte 4'
Aeoline 8' (rekonstruiert)
Octav 4'
Traversflöte 4'
Cornett 4-5fach 8'
Clarinette 8' (durchschl.)
---Calcantenglöckchen---

Pedal C-d'
Prinzipalbaß 16'
Subbaß 16'
Violonbaß 16' (aus Gambe HW)
Octavbaß 8'
Violoncello 8'
Octav 4'
Posaunenbaß 16'