Der Gemeindebrief

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Der/die nächste...

  • Hörzeit: an jedem Adventssamstag
  • Krabbelgottesdienst: 19. Dezember 2021



  • Neuer Kirchenführer
    für die St. Paulikirche

    Vor gut 20 Jahren ist letztmalig ein Kirchenführer zur Pfarrkirche „St. Pauli zu Soest“ erschienen. Seitdem hat es viele Neuerungen und Änderungen gegeben, wovon die Nutzungserweiterung der St. Paulikirche durch den Einbau eines Kolumbariums 2009 sicher als gravierendste Änderung anzusehen ist. Der neue Kirchenführer bot auch die Chance, die St. Paulikirche in einem neuen Licht erscheinen zu lassen. Die Schätze und Besonderheiten der Kirche werden in dem neuen Kirchenführer ausführlicher vorgestellt und durch eigens erstellte Fotos von Thomas Drebusch eindrucksvoll verdeutlicht. Die Texte sind von Presbyter Dr. Hermann Buschmeyer und Pfarrer Dr. Christian Welck erstellt worden.

    Der Führer kann ab sofort in der St. Paulikirche und im Gemeindebüro für 3,00 Euro erworben werden.




    Einführung von Pfarrerin Holler

    Neue Pfarrerin in Petri-Pauli als Nachfolgerin von Bernd-Heiner Röger ist Pfarrerin Leona Holler. Sie ist in Soest keine Unbekannte, denn zum einen stammt sie aus Soest, zum andern ist sie seit einigen Jahren Pfarrerin der Reformierten Gemeinde im Schiefen Turm. Die beiden Gemeinden gehen eine pfarramtliche Verbindung ein, d.h. sie bleiben zunächst noch selbständig, sind aber dadurch verbunden, dass sie sich eine Pfarrerin teilen. Zu 70 % ist Leona Holler in Petri, zu 30% in der reformierten Gemeinde tätig. 2024 wird sich die Reformierte Gemeinde dann Petri-Pauli anschließen.

    Pfarrerin Holler wird im Pfarrhaus der Reformierten Gemeinde, Schonekindstr. 15 wohnen bleiben.
    Ihre Kontaktdaten: Tel. 02921 - 12087, Mail holler@petri-pauli.de

    In "Petri-Pauli aktuell" hat sie sich wie folgt vorgestellt: Liebe Gemeinde, ich freue mich, dass ich mit dem 01. Oktober Pfarrerin Ihrer Kirchengemeinde bin. Ich bin nicht ganz neu in Soest - einigen von Ihnen bin ich sicher über den Weg gelaufen, seitdem ich in meine Heimatstadt zurückgekehrt bin. Bei Gottesdiensten und Veranstaltungen, bei Gesprächen und in Sitzungen werden wir uns noch besser kennenlernen. Darauf bin ich bin sehr gespannt. Mich schriftlich vorzustellen finde ich hingegen immer etwas schwierig. Wie soll man in wenigen Zeilen einen Eindruck hinterlassen von dem Menschen, der man nun sei? Und was ist für Sie überhaupt interessant zu wissen über mich? Ich freue mich über Ihre Nachfragen bei nächster Gelegenheit und versuche es vorerst mit dem, was mich geprägt hat und prägt, von A-Z: Astrid Lindgren. Argentinien. Alter (46). Alma (unser Hund). Bach. Berlin. Bonhoeffer. Bücher. Der BVB. Coaching. Couscous, Christrosen, Chips. Dortmund (Stadt meines Vikariats und 10jährigen Pfarrdienstes). Emil (mein Sohn). Meine Eltern. Etta Scollo. Erich Kästner. Die Evangelien. Fred Vargas, Feste (und) Feiern. Gottesdienste. Göttingen (Studienort). Heidelberg (Studienort). Hoffnung, Hortensien und Hollerküchlein. Inseln. Juist. Jesus. Kaffee. Kirchen. Kinder, Käthe Kollwitz. Kochen, Konfirmanden, Kollegen und Kornblumen. Luna (meine Tochter). Luther. Lukas (das Evangelium). Lehrer (manche, nicht alle) und Lachen. Maigret. Das Meer. Mozart. Mascha Kaleko und Münster (Studienort). Nichten und Neffen und Nathan, der Weise. „O du fröhliche“. Paul Gerhardt, Pfarrhäuser, Parmesan und Pommes Frites. Quatsch. Quelle. Qualität. Rücksicht. Respekt und Regenbogen. Ein Schiefer Turm. Seelsorge. Sommer. Soest und Salz. Träumen. Tapetenwechsel. Unna (Geburtstort). Victor Emil Frankl. Vegetarisch und Weißwein, Weinen und Wolken. X-mas, Yoga. Zahnpasta, Zettelwirtschaft. Zsuzsa Bánk und Zuversicht.

    Herzlich, Ihre Pfarrerin Leona Holler

    Die offizielle Einführung von Pfarrerin Holler in ihre Pfarrstelle erfolgte am Sonntag, den 31.10. um 10 Uhr im Gottesdienst in der St. Petrikirche durch den Stellvertreter des Superintendenten Thomas Hartmann.

    Hier finden Sie den Livestream des Gottesdienstes




    „Ein Lächeln vielleicht - oder eine Träne“. Eine Erinnerung an die jüdische Dichterin Josefa Metz (1871-1943)
    Zu ihrem 150. Geburtstag und zum Gedenkjahr „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“

    Ein November-Video: Christian Casdorff erinnert an die in Minden und Bielefeld aufgewachsene Schriftstellerin Josefa Metz, die für Kinder und Erwachsene in gleicher Tiefe und Leichtigkeit Gedichte, Geschichten und Theaterstücke schrieb. Im Februar 1943 ist Josefa Metz im KZ Theresienstadt an den Lagerbedingungen gestorben. Zwischen den Gedichten und Geschichten voller kindlicher Lebensfreude und auch voller Melancholie: kurze Klavierstücke von Leo Blech (der im Exil überlebte), Wilhelm Stenhammar und Bernard Crocé-Spinelli, die alle ebenfalls zum Jahrgang 1871 gehören.

    Als idealer Aufnahmeort war eigentlich das sogenannte „Herren-Chörchen“ in alten Petri-Kirche in Soest geplant: dort sind ein Erinnerungs-Denkmal an die Kriegstoten und ein großer Mal-Tisch für Kinder nah beieinander. Die Geräuschkulisse der Soester Allerheiligenkirmes ließ zum Filmen in das stille Ardey-Gemeindehaus umziehen…

    Hier geht es zum Erinnerungs-Video von Christian Casdorff

    Es erklingen:
    „Wiegenlied“ und „Melodie“ aus den „Kleinigkeiten“ op. 11 von Leo Blech
    „Molto tranquillo, semplice“ und „Polska (a miniature)“ aus „Tre små klaverstycken“ von Wilhelm Stenhammar
    .„Allegretto“ und „Moderato“ aus „Six Pièces Brèves à ma Mère“ von Bernard Louis Crocé-Spinelli

    Erzähler/Flügel: Christian Casdorff
    Kamera und Schnitt: Peter Uhl - Mitarbeit: Marianne Lanfermann




    Blühstreifen an unseren Gemeindehäusern

    Die AG „Nachhaltigkeit“ unserer Kirchengemeinde hat Vorschläge formuliert, wie wir Klimaschutz bei uns konkret umsetzen können. Sie hat große Themen angesprochen wie das Heizen der Kirchen und Energiesparmaßnahmen in den Gebäuden, aber auch kleinere Dinge, die sich kurzfristig umsetzen lassen. Dazu gehört die Anlage von insektenfreundlichen Blühstreifen an unseren Gemeindehäusern. Zwei Aktionen sind hier geplant. Am 31.8. werden am Siegmund-Schultze-Haus Konfirmanden einen Streifen anlegen. Am 1. 9. werden am Ardeyhaus die Ardeyhausfreunde aktiv. Die bunte Pracht wird nicht nur die Insekten freuen, sondern auch das menschliche Auge.




    Wechsel im Stadtbezirk - Petri-Pauli und Reformiert verbinden sich

    In unserer Gemeinde stehen Veränderungen an. Pfr. Röger wird Ende September in den Ruhestand gehen. Fast 20 Jahre war er in unserer Gemeinde tätig. Die Verabschie¬dung soll am Erntedankfest, den 3. Oktober stattfinden.

    Die Sorge war: wird die Landeskirche die Stelle zur Wiederbesetzung freigeben? Zu 100% oder als Teilzeitstelle? Und wird sich jemand finden? Auch auf Stellen in attraktiven Orten bewerben sich z. Zt. nur wenige Pfarrerinnen und Pfarrer.

    Da tat sich überraschend eine Perspektive auf: die Reformierte Gemeinde im „Schiefen Turm“, die klein geworden ist, sucht eine andere Gemeinde, mit der sie sich verbinden kann. Gespräche wurden aufgenommen und es zeigte sich: die Gemeinden sind unterschiedlich strukturiert und haben andere Traditionen, aber in der Verbindung stecken Chancen. So haben die Presbyterien beschlossen, diesen Weg einzuschlagen und zum 1.10. 2021 eine „pfarramtliche Verbindung“ einzugehen mit der Perspektive, 2024 zu fusionieren.

    Das bedeutet und das ist eine gute Nachricht: die Stelle wird zu 100% wieder besetzt und zwar mit der jetzigen Stelleninhaberin der reformierten Gemeinde, Pfarrerin Leona Holler. Sie würde in der ersten Phase zu 70 % in der Petri-Pauli-Gemeinde und zu 30 % in der Reformier¬ten Gemeinde arbeiten. „Pfarramtliche Verbindung“ heißt, dass die Gemeinden noch selbständig sind, aber sich eine Pfarrerin teilen. Die Reduktion der Arbeit im Stadtbezirk wird u.a. erreicht durch eine Verkleinerung des Bezirks - ein Gebiet wird dem Südbezirk zugeschlagen - und dadurch, dass die Jugendreferentin Verena Ahrens Teile der Kinder- und Jugendarbeit übernommen hat.

    In der zweiten Phase ab 2024 würde die reformierte Gemeinde in die Petri-Pauli Gemeinde eingegliedert, aber so, dass die theologischen wie gottesdienstlichen Traditionen der refor¬mier¬ten Gemeinde erhalten bleiben. Gedacht ist an die Gründung eines „Reformierten Forums“ innerhalb von Petri-Pauli.

    Wir freuen uns sehr, dass die Pfarrstelle im Stadtbezirk unserer Gemeinde als Vollzeitstelle erhalten bleibt.
    Wir freuen uns auch sehr, dass mit Leona Holler eine kompetente und uns ja nicht unbekannte Pfarrerin diese Stelle in Zukunft bekleiden wird. Detailliertere Informationen wird es im nächsten Gemeindebrief geben.



    Alde Kerk-Stiftung unterstützt Gemeindearbeit

    Die Alde Kerk-Stiftung hat auch im Jahr 2020 die Petri-Pauli-Gemeinde mit namhaften Beträgen un¬terstützen können. Hierbei liegt seit einigen Jahren die Konzentration auf der Erhaltung der alten Kirchen und der Unterstützung der Kinder- und Jugendarbeit.

  • So hat die Stiftung im Mai 2020 die Restaurierung der "Marckstür" an der Petrikirche finanziert (6.800 €)
  • Ebenfalls finanziert hat sie die Restaurierung der sog. "Priechen" (Emporen) in der Paulikirche. Hier hat die Stiftung den Gemeindeanteil von 6.500 € getragen.
  • Jährlich unterstützt die Stiftung die Jugendchorarbeit, Konfirmandenfahrten und Kindergärten und bezuschusst die Stelle der Jugendreferentin. Knapp 19.000€ wurden in diesem Jahr ausgeschüttet.

    Ein wenig Kummer machte, dass die Stiftung einige Veranstaltungen nicht durchführen konnte, die sonst einiges Geld in die Kassen gespült haben. So entfiel das "Dinner in weiss", die Turmführungen am Bördetag und in der Adventszeit und auch der Bücherflohmarkt zum Adventscafe konnte nicht stattfinden.

    Die Stiftung freut sich deshalb umso mehr über Spenden:
    Sparkasse SoestWerl
    IBAN DE08 4145 0075 0000 0795 90

    Sonderkonto Erhaltung Petri¬kirche:
    Sparkasse SoestWerl
    IBAN DE07 4145 0075 0003 0202 60

    Deutsch-Iranisches Cafe im Ardeyhaus

    Für unsere iranische Mitchristen wird 2018 weitere wichtige Schritte auf dem Weg der Integration in Gesellschaft und Arbeitswelt mit sich bringen, nachdem die vom Jobcenter vermittelten Sprach- und Integrationskurse in 2017 erfolgreich abgeschlossen wurden (die Verständigung ist dadurch jetzt deutlich einfacher!). Nun steht vor allem die Integration in den Arbeitsmarkt an. Praktika im letzten und in diesem Jahr vermittelten wichtige Eindrücke in die deutsche Arbeitswelt und ermöglichen eine erste Orientierung.

    Nach wie vor ist es sinnvoll und hilfreich, dass von seiten der Gemeinde den drei iranischen Ehepaaren mit ihren Kindern Integrationspaten bei Alltagsfragen als persönliche Ansprechpartner zur Seite stehen.

    Als Gemeinde wollen wir weiterhin regelmäßig ein besonderer Ort der Begegnung und der Gemeinschaft sein, vor allem beim seit 2016 gemeinsam von Deutschen und Iranern veranstalteten "Deutsch-Iranischen Café".

    Die Termine im Jahr 2020:
    12. Januar (Neujahrsempfang)
    16. Februar
    08. März
    vorläufig setzt das DeIraCa aus

    jeweils um 11:15 - 13:30 Uhr im Ardeyhaus (es kann im Einzelfall zu Abweichungen kommen, bitte immer die aktuelle Ankündigung auf der Homepage beachten!).

    Wie bisher werden dabei die iranischen Gemeindeglieder das Mittagessen vorbereiten. Dazu steht seit Jahresbeginn eine auch für diesen Zweck angeschaffte neue Küche im Jugendkeller zur Verfügung - ein herzliches Dankeschön an die Ardeyhausfreunde und das Presbyterium, die gemeinsam diese zweckmäßige Neugestaltung der Jugendküche möglich machten!

    Die deutschen Gemeindeglieder übernehmen beim DeIraCa üblicherweise das Kaffeetrinken im Anschluss an das gemeinsame Mittagessen. Wenn Sie möchten, können Sie bei der Vorbereitung des Kaffeetrinkens (für ca. 30 Personen) mitwirken! Kaffee, Milch und Zucker sowie Plätzchen werden im Ardeyhaus vorhanden sein. Es geht also ums Kaffeekochen, das Bereitstellen von Plätzchen, Kaffee/Milch/Zucker und Geschirr um 13:00 Uhr, und anschließendes Aufräumen.

    Für weitere Informationen steht Pastor Welck unter Tel. 02921-60665 oder per mail unter welck@petri-pauli.de zur Verfügung.

    Dr. Christian Welck, Pfr


    Kolumbarium in der Paulikirche

    Am Samstag, den 19. Dezember 2009, ist das neue Kolumbarium in der Paulikirche eröffnet worden. Acht Stelen aus Sandstein und Edelstahl stehen im hinteren Teil der Kirche, in denen 672 Urnen Platz finden. Setitdem finden in der Kirche Beisetzungen statt. Ca. 2/3 der Fächer sind belegt (Stand Sommer 2019)

    Informationen zum Kolumbarium erhalten Sie auf der Internetseite des Kolumbariums: www.kolumbarium-soest.de. Dort können Sie z.B. Dokumente wie die Friedhofssatzung, die Friedhofsgebührenordnung, den Belegungsplan oder den Antrag auf ein Nutzungsrecht herunterladen. Persönliche Ansprechpartnerin ist unsere Gemeindesekretärin Frau A. Wagner, Tel. 02921 – 13000.



    Neue Friedhofsgebührensatzung

    Die Ev. St. Petri-Pauli Kirchengemeinde Soest hat am 11. Juli 2019 eine neue Friedhofsgebührensatzung erlassen. Die Friedhofsgebührensatzung vom 11. Juli 2019 wird vom 13.09.2019 bis 20.09.2019 an der Bekanntmachungstafel der Kirchengemeinde an der St. Paulikirche Soest, Paulistraße 9, 59494 Soest ausgehängt.
    Außerdem ist sie ab Mitte September auf der Internetseite des kolumbariums abrufbar: www.kolumbarium-soest.de