Der Gemeindebrief

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Der/die nächste...

  • Hörzeit: 7. August 2021
  • Krabbelgottesdienst: 19. September 2021



  • Predigtreihe zum Thema "Gottes Schöpfung"

    In jedem Jahr feiern wir „Sommerkirche“ – eine besondere Predigtreihe in den Sommerferien. In diesem Jahr heißt das Motto „Gottes Schöpfung“. Denn in den Schöpfungsberichten der Bibel sind spannende Fragen angeschnitten: Ökologie und Lebensräume, der – durchaus umstrittene - Auftrag an den Menschen, sich die Erde untertan zu machen (sie aber auch zu bewahren), das Verhältnis von Frau und Mann (und wo sind Homosexualität und die anderen Geschlechter?), der Mensch und die Tiere, die paradiesische Schönheit und der Riss der Gewalt, der durch die Schöpfung geht.

    Wir freuen uns, dass wieder viele Menschen, die mit diesen Themen zu tun haben, bereit waren, die Predigt zu übernehmen bzw. im Gottesdienst zu erzählen. Denn manche Predigten werden in Gesprächsform erfolgen. Wir haben sogar so viele Menschen gefunden, dass wir drei Pfarrer uns darauf beschränken, Liturgen und Interviewpartner zu sein. Die Predigten sind im Wochenschluss¬gottesdienst am Samstag um 18.00 Uhr in der Paulikirche wie auch am Sonntag um 10.00 Uhr in der Petri¬kirche zu hören. Der Gottesdienst in Petri wird auch gestreamt.

    Nach dem Gottesdienst in Petri gibt es zwar kein Kirchenkaffee, aber es werden Kaltgetränke gereicht und es ist Gelegenheit, miteinander und mit den Prediger*innen ins Gespräch zu kommen.

    3. / 4. Juli „Bebauen und Bewahren" oder "macht euch die Erde untertan?“ Der Schöpfungsauftrag
    Sabine Schumacher, BUND Ortsgruppe Soest / Welver
    Liturgie: Pfr. Casdorff

    10. / 11. Juli "Wie herrlich hast du alles gemacht“ - Lob der Schöpfung in den Psalmen
    Verena Ahrens, Jugendreferentin und Prädikantin
    Liturgie: Pfr. Dr. Welck

    17. / 18. Juli „Wir wissen, dass die ganze Schöpfung seufzt…“ (Römer 8, 22)
    Pfr. i.R. Oskar Greven
    Liturgie: Pfr. Casdorff

    24. / 25. Juli „Und er schuf sie als Mann und Frau…“ (1. Mose 1,27)
    Petra Hellmann, Forum Familie Soest
    Liturgie: Pfr. Röger

    31. Juli / 1. August „Herr, du hilfst Menschen und Tieren“ (Ps. 36,7)
    Frauke Schulte-Märter, Tierärztin
    Liturgie: Pfr. Röger

    7./ 8. August „Solange die Erde steht soll nicht aufhören Saat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht“ (1. Mose 8,22) – Noahbund und Klimakollaps
    Christoph Recker, Meschede, kath. Theologe
    Liturgie: Pfr. Röger

    14./15. August „Und Gott sah, dass es gut war“ – Der Schöpfungsbericht 1. Mose 1
    Ulrich Dellbrügger, Ampen, Biologielehrer
    Liturgie: Pfr. Dr. Welck



    18. Juli, 19.00 Uhr:
    "Das ist schlicht, das ist gut" - Sonntagsmusik in St. Petri

    Christian Casdorff lädt am Sonntag, den 18. Juli um 19.00 Uhr zur „Sonntagsmusik in St. Petri“ ein. Unter der Überschrift „Das ist schlicht, das ist gut!“ erinnert er an die Musikerin Pauline Viardot-Garcia und den Schriftsteller Gustave Flaubert zu ihren 200. Geburtstagen und schreibt dazu: „Genau am Geburtstag der Sängerin, Pianistin und Komponistin Pauline ViardotGarcia wird meine Frau am Flügel den Geiger Kálmán Oláh bei Stücken begleiten, die dem hochbegabten Virtuosen-Sohn Paul gewidmet sind. Auch dessen Musik soll erklingen. „Die Viardot“ war eine weltberühmte Opernsängerin, eine Kosmopolitin, die in ganz Europa Lebensstationen hatte - und die ein weitverzweigtes Freundschaftsnetz auch in finsteren Zeiten (wie dem Krieg 1870/71 vor genau 150 Jahren) weiterzuspinnen versuchte. Beim Singen, Klavierspielen und Komponieren ging es ihr um das Weglassen von allem leer-virtuosen Drumherum. Ihr Zauberwort war „Schlichtheit“. Das passt zu meiner Lieblingsgeschichte von Gustave Flaubert, der zu ihrem Freundeskreis gehörte und auch vom Jahrgang 1821 war: „Ein schlichtes Herz“ erzählt von einer Magd, deren Lebensweisheit leicht zu übersehen ist. Ich werde ein wenig daraus vorlesen.“



    Wechsel im Stadtbezirk - Petri-Pauli und Reformiert verbinden sich

    In unserer Gemeinde stehen Veränderungen an. Pfr. Röger wird Ende September in den Ruhestand gehen. Fast 20 Jahre war er in unserer Gemeinde tätig. Die Verabschie¬dung soll am Erntedankfest, den 3. Oktober stattfinden.

    Die Sorge war: wird die Landeskirche die Stelle zur Wiederbesetzung freigeben? Zu 100% oder als Teilzeitstelle? Und wird sich jemand finden? Auch auf Stellen in attraktiven Orten bewerben sich z. Zt. nur wenige Pfarrerinnen und Pfarrer.

    Da tat sich überraschend eine Perspektive auf: die Reformierte Gemeinde im „Schiefen Turm“, die klein geworden ist, sucht eine andere Gemeinde, mit der sie sich verbinden kann. Gespräche wurden aufgenommen und es zeigte sich: die Gemeinden sind unterschiedlich strukturiert und haben andere Traditionen, aber in der Verbindung stecken Chancen. So haben die Presbyterien beschlossen, diesen Weg einzuschlagen und zum 1.10. 2021 eine „pfarramtliche Verbindung“ einzugehen mit der Perspektive, 2024 zu fusionieren.

    Das bedeutet und das ist eine gute Nachricht: die Stelle wird zu 100% wieder besetzt und zwar mit der jetzigen Stelleninhaberin der reformierten Gemeinde, Pfarrerin Leona Holler. Sie würde in der ersten Phase zu 70 % in der Petri-Pauli-Gemeinde und zu 30 % in der Reformier¬ten Gemeinde arbeiten. „Pfarramtliche Verbindung“ heißt, dass die Gemeinden noch selbständig sind, aber sich eine Pfarrerin teilen. Die Reduktion der Arbeit im Stadtbezirk wird u.a. erreicht durch eine Verkleinerung des Bezirks - ein Gebiet wird dem Südbezirk zugeschlagen - und dadurch, dass die Jugendreferentin Verena Ahrens Teile der Kinder- und Jugendarbeit übernommen hat.

    In der zweiten Phase ab 2024 würde die reformierte Gemeinde in die Petri-Pauli Gemeinde eingegliedert, aber so, dass die theologischen wie gottesdienstlichen Traditionen der refor¬mier¬ten Gemeinde erhalten bleiben. Gedacht ist an die Gründung eines „Reformierten Forums“ innerhalb von Petri-Pauli.

    Wir freuen uns sehr, dass die Pfarrstelle im Stadtbezirk unserer Gemeinde als Vollzeitstelle erhalten bleibt.
    Wir freuen uns auch sehr, dass mit Leona Holler eine kompetente und uns ja nicht unbekannte Pfarrerin diese Stelle in Zukunft bekleiden wird. Detailliertere Informationen wird es im nächsten Gemeindebrief geben.



    Neue DVD: Soest - Geschichte einer Stadt, Teil 3

    Mittlerweile ist der dritte Teil der Soester Stadtgeschichte auf DVD erschienen. Die Idee von Frieder Schütz und Klaus-Dieter Schmidt war, bekannte Soester Bürgerinnen und Bürger einzubinden und mit ihnen Szenen aus der Geschichte der Stadt nachzuspielen. Im dritten Teil sind das 19. Jahrhundert und damit der Konflikt zwischen Industralisierung und Erhaltung der alten Bausubstanz Thema wie auch die Zeit des Nationalsozialismus und das gegenwärtige Soest.

    Die DVD ist für 8 € (als DVD oder als bluray) im Gemeindebüro erhältlich.




    Alde Kerk-Stiftung unterstützt Gemeindearbeit

    Die Alde Kerk-Stiftung hat auch im Jahr 2020 die Petri-Pauli-Gemeinde mit namhaften Beträgen un¬terstützen können. Hierbei liegt seit einigen Jahren die Konzentration auf der Erhaltung der alten Kirchen und der Unterstützung der Kinder- und Jugendarbeit.

  • So hat die Stiftung im Mai 2020 die Restaurierung der "Marckstür" an der Petrikirche finanziert (6.800 €)
  • Ebenfalls finanziert hat sie die Restaurierung der sog. "Priechen" (Emporen) in der Paulikirche. Hier hat die Stiftung den Gemeindeanteil von 6.500 € getragen.
  • Jährlich unterstützt die Stiftung die Jugendchorarbeit, Konfirmandenfahrten und Kindergärten und bezuschusst die Stelle der Jugendreferentin. Knapp 19.000€ wurden in diesem Jahr ausgeschüttet.

    Ein wenig Kummer machte, dass die Stiftung einige Veranstaltungen nicht durchführen konnte, die sonst einiges Geld in die Kassen gespült haben. So entfiel das "Dinner in weiss", die Turmführungen am Bördetag und in der Adventszeit und auch der Bücherflohmarkt zum Adventscafe konnte nicht stattfinden.

    Die Stiftung freut sich deshalb umso mehr über Spenden:
    Sparkasse SoestWerl
    IBAN DE08 4145 0075 0000 0795 90

    Sonderkonto Erhaltung Petri¬kirche:
    Sparkasse SoestWerl
    IBAN DE07 4145 0075 0003 0202 60

    Deutsch-Iranisches Cafe im Ardeyhaus

    Für unsere iranische Mitchristen wird 2018 weitere wichtige Schritte auf dem Weg der Integration in Gesellschaft und Arbeitswelt mit sich bringen, nachdem die vom Jobcenter vermittelten Sprach- und Integrationskurse in 2017 erfolgreich abgeschlossen wurden (die Verständigung ist dadurch jetzt deutlich einfacher!). Nun steht vor allem die Integration in den Arbeitsmarkt an. Praktika im letzten und in diesem Jahr vermittelten wichtige Eindrücke in die deutsche Arbeitswelt und ermöglichen eine erste Orientierung.

    Nach wie vor ist es sinnvoll und hilfreich, dass von seiten der Gemeinde den drei iranischen Ehepaaren mit ihren Kindern Integrationspaten bei Alltagsfragen als persönliche Ansprechpartner zur Seite stehen.

    Als Gemeinde wollen wir weiterhin regelmäßig ein besonderer Ort der Begegnung und der Gemeinschaft sein, vor allem beim seit 2016 gemeinsam von Deutschen und Iranern veranstalteten "Deutsch-Iranischen Café".

    Die Termine im Jahr 2020:
    12. Januar (Neujahrsempfang)
    16. Februar
    08. März
    vorläufig setzt das DeIraCa aus

    jeweils um 11:15 - 13:30 Uhr im Ardeyhaus (es kann im Einzelfall zu Abweichungen kommen, bitte immer die aktuelle Ankündigung auf der Homepage beachten!).

    Wie bisher werden dabei die iranischen Gemeindeglieder das Mittagessen vorbereiten. Dazu steht seit Jahresbeginn eine auch für diesen Zweck angeschaffte neue Küche im Jugendkeller zur Verfügung - ein herzliches Dankeschön an die Ardeyhausfreunde und das Presbyterium, die gemeinsam diese zweckmäßige Neugestaltung der Jugendküche möglich machten!

    Die deutschen Gemeindeglieder übernehmen beim DeIraCa üblicherweise das Kaffeetrinken im Anschluss an das gemeinsame Mittagessen. Wenn Sie möchten, können Sie bei der Vorbereitung des Kaffeetrinkens (für ca. 30 Personen) mitwirken! Kaffee, Milch und Zucker sowie Plätzchen werden im Ardeyhaus vorhanden sein. Es geht also ums Kaffeekochen, das Bereitstellen von Plätzchen, Kaffee/Milch/Zucker und Geschirr um 13:00 Uhr, und anschließendes Aufräumen.

    Für weitere Informationen steht Pastor Welck unter Tel. 02921-60665 oder per mail unter welck@petri-pauli.de zur Verfügung.

    Dr. Christian Welck, Pfr


    Kolumbarium in der Paulikirche

    Am Samstag, den 19. Dezember 2009, ist das neue Kolumbarium in der Paulikirche eröffnet worden. Acht Stelen aus Sandstein und Edelstahl stehen im hinteren Teil der Kirche, in denen 672 Urnen Platz finden. Setitdem finden in der Kirche Beisetzungen statt. Ca. 2/3 der Fächer sind belegt (Stand Sommer 2019)

    Informationen zum Kolumbarium erhalten Sie auf der Internetseite des Kolumbariums: www.kolumbarium-soest.de. Dort können Sie z.B. Dokumente wie die Friedhofssatzung, die Friedhofsgebührenordnung, den Belegungsplan oder den Antrag auf ein Nutzungsrecht herunterladen. Persönliche Ansprechpartnerin ist unsere Gemeindesekretärin Frau A. Wagner, Tel. 02921 – 13000.



    Neue Friedhofsgebührensatzung

    Die Ev. St. Petri-Pauli Kirchengemeinde Soest hat am 11. Juli 2019 eine neue Friedhofsgebührensatzung erlassen. Die Friedhofsgebührensatzung vom 11. Juli 2019 wird vom 13.09.2019 bis 20.09.2019 an der Bekanntmachungstafel der Kirchengemeinde an der St. Paulikirche Soest, Paulistraße 9, 59494 Soest ausgehängt.
    Außerdem ist sie ab Mitte September auf der Internetseite des kolumbariums abrufbar: www.kolumbarium-soest.de