Die Weihnachtskrippe in der St. Paulikirche



Die Krippe in der Paulikirche stammt ursprünglich aus der katholischen St.Patroklikirche. Sie wurde 1995 der Paulikirche gespendet – auch als Dank dafür, dass die Patrokligemeinde Jahre vorher in der Paulikirche Gastrecht hatte, als der Dom saniert wurde.

Die Figuren haben eine wechselvolle Geschichte hinter sich. Sie entstanden 1905 und dienten lange Jahre als Domkrippe. Im Zweiten Weltkrieg wurden sie 1945 bei dem schweren Bombenangriff zum großen Teil zerstört. Lediglich die Holzfiguren Maria und Josef überlebten das Bombardement. Alle anderen Figuren waren aus Gips und Terrakotta und gingen zu Bruch.

In den 70er Jahren schnitzte der damalige Pastor Franz-Josef Knoche ein Jesuskind für diese Krippe. Pauliküster Günter Bönner besorgte sich außerdem den altgedienten Fachwerkstall von St. Petri, den er für die "neuen" Figuren umbaute. Somit wurde es möglich, die „Heilige Familie“ darzustellen. Was fehlt, sind die weiteren Figuren wie Hirten und Könige. Dafür werden noch Spender gesucht.